§ 1 Name und Sitz

§ 2 Vereinszweck

§ 3 Gliederung und Geschäftsjahr

§ 4 Vereinseintritt

§ 5 Kündigung der Mitgliedschaft und Ausschlußverfahren

§ 6 Beiträge

§ 7 Ehrenmitgliedschaft und Auszeichnungen

§ 8 Rechte und Pflichten der Mitglieder

§ 9 Vereinsstrafen

§ 10 Vereinsorgane

§ 11 Zusammensetzung des Vorstandes

§ 12 Amtszeit des Vorstandes

§ 13 Rücktritt des gesamten Vorstandes im Sinne des § 26 BGB oder eines seiner Mitglieder

§ 14 Vertretung des Vereins

§ 15 Geschäftsführung

§ 16 Beschlußfassung des Vorstandes

§ 17 Ausschüsse

§ 18 Erweiterter Vorstand

§ 19 Mitgliederversammlung

§ 20 Kassenprüfung

§ 21 Bildung von Sparten

§ 22 Jugendarbeit

§ 23 Satzungsänderungen

§ 24 Auflösung des Vereins oder Änderung des Vereinszwecks

 

 

§ 1 Name und Sitz

Der Verein führt den Namen

"TUSPO Grebenstein e. V."

Der Sitz des Vereins ist in Grebenstein. Der Verein ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Hofgeismar unter der Nr.: VR 196 eingetragen.

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§ 2 Vereinszweck

1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes "steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabeordnung.

2. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigennützige Zwecke. Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

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§ 3 Gliederung und Geschäftsjahr

1. Der Verein gliedert sich in einzelne Abteilungen (Sparten), in denen die einzelnen Sportarten betrieben werden.

2. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

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§ 4 Vereinseintritt

1. Der Eintritt in den Verein ist jedem Menschen ohne Rücksicht auf Staatsangehörigkeit, Stand, Alter und Geschlecht gestattet.

2. Die Beitrittserklärung erfolgt schriftlich und kann bei jedem Vorstandsmitglied abgegeben werden.

3. Jugendliche unter 18 Jahren bedürfen zum rechtswirksamen Beitritt der schriftlichen Zustimmung ihres gesetzlichen Vertreters.

4. Über die Aufnahme beschließt der Vorstand in seiner jeweils nächsten Sitzung. Die Aufnahme kann nur abgelehnt werden, wenn ein triftiger Grund vorliegt. Als solcher gilt insbesondere unehrenhaftes und sittenwidriges Verhalten in der Öffentlichkeit, kriminelle Bestrafungen unter Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte.

5. Die endgültige Entscheidung trifft die jeweils nächste Mitgliederversammlung, falls der Vorstand bei Aufnahme ablehnt. Hat der um Aufnahme Nachsuchende binnen vier Wochen seit Abgabe seiner Beitrittserklärung keinen anders lautenden Bescheid, so ist er in den Verein aufgenommen.

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§ 5 Kündigung der Mitgliedschaft und Ausschlußverfahren

1. Die Kündigung der Vereinsmitgliedschaft ist nur zum Ende des laufenden Kalenderjahres unter Einhaltung einer einmonatigen Kündigungsfrist zulässig.
Die Kündigungserklärung muß schriftlich erfolgen und mindestens einem Vorstandsmitglied zugehen.

2. Unter den gleichen Vorraussetzungen, unter denen der Beitritt zum Verein versagt werden kann (§4), ist der Ausschluß eines Mitgliedes möglich.

3. Das Ausschlußverfahren wird nur auf Antrag durchgeführt. Antrags-berechtigt ist jedes Mitglied. Der Betroffene muß vorher gehört werden. Er hat das Recht, seine Stellungnahme schriftlich dem Vorstand abzugeben. Der erweiterte Vorstand beschließt über den Antrag mit 2/3 Mehrheit.

4. Kommt es daher zum Ausschluß, so kann der Betroffene dagegen die Entscheidung der nächsten Mitgliederversammlung beantragen.

5. Der Beschluß der Mitgliederversammlung, durch den der Ausschluß aufrechterhalten wird, bedarf gleichfalls einer Mehrheit von 2/3 der abgegebenen Stimmen.

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§ 6 Beiträge

Der Verein erhebt Beiträge von seinen Mitgliedern. Die Höhe der Beiträge bestimmt die Mitgliederversammlung. Eine Beitragsstaffelung ist möglich. Über Beitragsfreiheit entscheidet der Vorstand auf Antrag dessen, der sie wünscht. Dabei sind, trotz Anlegung eines strengen Maßstabes, Härten zu vermeiden.

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§ 7 Ehrenmitgliedschaft und Auszeichnungen

1. Der Verein hat:

      a.) ordentliche Mitglieder

      b.) Ehrenmitglieder

2. Für außerordentliche Verdienste um den Verein kann ein ordentliches Mitglied auf Vorschlag des Vorstandes durch die Mitgliederversammlung zum Ehrenmitglied ernannt werden. Für den Beschluß ist eine 4/5 Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.

3. Ordentliche Mitglieder und andere Personen die sich besondere Verdienste um den Sport oder um den Verein erworben haben, können durch den Ehrenausschuß ausgezeichnet werden. Für die Auszeichnung ist die Ehrenordnung des Vereins gültig.

4. Die Einzelheiten über Rechte und Pflichten der Ehrenmitglieder, der Träger der Ehrennadel sowie über die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft und den Entzug der Vereinsnadel sind in einer gesonderten Ehrenordnung geregelt, auf die insoweit Bezug genommen wird.

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§ 8 Rechte und Pflichten der Mitglieder

1. Ordentliche und Ehrenmitglieder sind berechtigt, an den Mitgliederversammlungen teilzunehmen, Anträge zu stellen und an den Abstimmungen und Wahlen durch Ausübung ihres Stimmrechtes mitzuwirken. Soweit sie das 21. Lebensjahr überschritten haben, sind sie auch wählbar. Jugendliche bis 16 Jahren besitzen in der Mitgliederversammlung kein Stimmrecht.

2. Alle Mitglieder und Ehrenmitglieder haben das Recht, sämtliche Einrichtungen des Vereins zu benutzen.

3. Jedem Mitglied, das sich durch eine Anordnung eines Vorstandsmitgliedes, eines Vorstand bestellten Organs, eines Abteilungsleiters oder Spielführers in seinen Rechten verletzt fühlt, steht das Recht zur Beschwerde an den Vereinsvorstand zu.

4. Die Mitgliedschaftsrechte ruhen, wenn ein Mitglied länger als drei Monate mit seiner Beitragspflicht in Rückstand gerät, bis zur Erfüllung seiner Beitragspflicht.

5. Die Mitglieder des Vereins sind verpflichtet:

  • den Verein in seinen sportlichen Bestrebungen zu unterstützen,

  • den Anordnungen des Vorstandes und der von ihm bestellten Organe in allen Vereinsangelegenheiten, den Anordnungen der Abteilungsleiter, Spielleiter und Spielführer in den betreffenden Sportangelegenheiten Folge zu leisten,

  • die Beiträge pünktlich zu zahlen,

  • das Vereinseigentum schonend und pfleglich zu behandeln,

  • auf Verlangen des Vorstandes ein Unbedenklichkeitsattest eines Arztes vorzulegen.

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§ 9 Vereinsstrafen

Zur Ahndung von Vergehen, vor allen im sportlichen Betrieb, können vom Vorstand nach Übereinkommen mit dem erweiterten Vorstand folgende Strafen verhängt werden:

      a.) Verwarnung

      b.) Verweis

      c.) Sperre

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§ 10 Vereinsorgane

Organe des Vereins sind:

      1. der Vorstand im Sinne § 26 BGB,

      2. der erweiterte Vorstand,

      3. die Mitgliederversammlung.

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§ 11 Zusammensetzung des Vorstandes

Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus:

    a.) dem 1. Vorsitzenden,

    b.) dem ersten 2. Vorsitzenden,

    c.) dem zweiten 2. Vorsitzenden,

    d.) dem 1. Kassierer,

    e.) dem 2. Kassierer,

    f.) dem Schriftführer,

    g.) des Vereinsjugendwart,

    h.) dem technischen Leiter.

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§ 12 Amtszeit des Vorstandes

Die Wahl des Vorstandes im Sinne des § 26 BGB erfolgt durch die Mitgliederversammlung für 2 Jahre. Auch nach Ablauf der Amtszeit bleibt der Vorstand bis zur Neuwahl im Amt.

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§ 13 Rücktritt des gesamten Vorstandes im Sinne des § 26 BGB oder eines seiner Mitglieder

Für den Fall, daß ein Vorstandsmitglied im Sinne des § 26 BGB vor Ablauf der Wahlperiode ausscheidet, ist vom erweiterten Vorstand aus dessen Mitte ein neues Vorstandsmitglied zu wählen.

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§ 14 Vertretung des Vereins

Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich vertreten durch jeweils zwei Vorstandsmitglieder. Der erste Vorsitzende ist auch allein vertretungsberechtigt.

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§ 15 Geschäftsführung

1. Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB führt die Vereinsgeschäfte. Die Verwendung der Mittel hat nach den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit bei sparsamster Geschäftsführung ausschließlich zu Zwecken der Pflege des Sports zu erfolgen.

2. Die Bankvollmacht unterliegt dem 1. Kassierer gemeinschaftlich mit dem 1. oder 2. Vorsitzenden.

3. Die Rechtsgeschäfte des Vereins mit einem Geschäftswert über 5.000 ,- beschließt der erweiterte Vorstand. Das Geschäft darf nur durchgeführt werden, wenn eine 2/3 Mehrheit der abgegebenen Stimmen vorliegt.

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§ 16 Beschlußfassung des Vorstandes

Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB muß zweimonatlich mindestens einmal zusammenkommen und ist beschlußfähig, wenn mehr als die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefaßt. Bei Stimmengleichheit entscheidet der 1. Vorsitzende. Über jede Vorstandssitzung ist ein Protokoll zu führen, in dem die Beschlüsse und das Abstimmungsergebnis genau aufzunehmen sind. Die Sitzungen des Vorstandes sind nicht öffentlich. Alle Beschlüsse sind grundsätzlich in Sitzungen herbeizuführen. Ausnahmsweise kann ein Beschluß schriftlich durch Rundfrage bei allen Mitgliedern des Vorstandes unter genauer Angabe des Beschlußgegenstandes herbeigeführt werden.

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§ 17 Ausschüsse

1. Der erweiterte Vorstand kann für bestimmte Arbeitsgebiete des Vereins Ausschüsse einsetzen, die nach seinen Weisungen die ihnen übertragenen Aufgaben zu erfüllen haben.

2. Vorsitzender der Ausschüsse ist der 1. Vorsitzende, der den Vorsitz in einem Ausschuß auf ein anderes Vereinsmitglied übertragen kann.

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§ 18 Erweiterter Vorstand

Der erweiterte Vorstand besteht aus dem Vorstand in Sinne des § 26 BGB und den Vertretern der einzelnen Sparten (Spartenleiter oder stellvertretender Spartenleiter). Der erweiterte Vorstand tritt im Bedarfsfall nach Einladung des Vorstandes zusammen.

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§ 19 Mitgliederversammlung

1. Das oberste Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung. Sie ist mindestens einmal im Jahr durch den Vorstand einzuberufen.

2. Bei Beginn der Mitgliederversammlung hat der Vorstand die Beschlußfähigkeit festzustellen.

3. Die Mitgliederversammlung ist vom Vorstand unter Angabe der Tagesordnung und des Tagungsortes einzuberufen. Die Einberufung erfolgt mindestens 14 Tage vor dem Termin. Die Bekanntmachung der Einberufung und der Tagesordnung geschieht durch Aushang in den Vereinskästen und in den "Grebensteiner Nachrichten".

4. In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied über 16 Jahren eine Stimme. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefaßt. Wahlen erfolgen durch Akklamation, wenn nur ein Kandidat zur Wahl steht. Schriftliche Abstimmung muß erfolgen, wenn zwei oder mehr Mitglieder kandidieren, und zwar durch Stimmzettel. Aus Antrag eines stimmberechtigten Mitgliedes muß geheim abgestimmt werden. Gewählt ist, wer die Mehrheit der abgegebenen Stimmen erhält. Mitglieder, die in der Mitgliederversammlung nicht anwesend sind, können gewählt werden, wenn ihre Zustimmung hierzu dem Versammlungsleiter schriftlich vorliegt. Vor jeder Wahl ist ein Wahlausschuß, bestehend aus drei Mitgliedern, zu bestellen, der die Aufgabe hat, die Wahlen durchzuführen und ihr Ergebnis bekannt zugeben.

5. Über alle Mitgliederversammlungen ist ein Protokoll zu führen, das vom 1. Vorstandsvorsitzenden und dem Schriftführer zu unterschreiben ist.

6. Außerordentliche Mitgliederversammlungen müssen durch den Vorstand einberufen werden, wenn dies im Interesse des Vereins liegt. Die Entscheidung hierüber liegt im pflichtgemäßen Ermessen des Vorstandes. Die außerordentliche Mitgliederversammlung ist auch einzuberufen, wenn dies durch einen schriftlich begründeten Antrag unter Angabe des Verhandlungsgegenstandes verlangt wird, der von mindestens 25 % der Vereinsmitglieder unterzeichnet ist. Die außerordentliche Mitgliederversammlung ist dann spätestens drei Wochen nach Eingang des Antrages beim Vorstand einzuberufen. Die Einladung soll zwei Wochen, muß aber spätestens eine Woche vorher erfolgen, und zwar unter Angabe der Tagesordnung und Tagungsortes.

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§ 20 Kassenprüfung

1. In der ordentlichen Mitgliederversammlung sind zwei Kassenprüfer zu wählen. Ihnen obliegt die laufende Überwachung der Rechnungs- und Kassenprüfung sowie die Prüfung des Jahresabschlusses. Zwischenprüfungen sind in kürzeren Zeitabständen durchzuführen.

2. Ein Vorstandsmitglied in Sinne § 26 BGB oder ein Mitglied der Spartenleitung einer Sparte kann nicht zum Kassenprüfer gewählt werden.

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§ 21 Bildung von Sparten

Die aktiven Mitglieder werden nach den einzelnen Sportarten in Abteilungen zusammengefaßt. Jede Abteilung wird von der Spartenleitung, die alljährlich von den Mitgliedern der Abteilung nach den für die Wahl des Vorstandes aufgestellten Grundsätzen gewählt wird, geleitet. Der Spartenleiter obliegt die sportliche und technische Leitung der Abteilung. Die Geschäftsführung der Spartenleitung erfolgt im Sinne dieser Satzung soweit sie die Geschäftsführung des Vorstandes regelt. Die Spartenleitung kann andere Mitglieder der Sparte zur Mitarbeit heranziehen.

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§ 22 Jugendarbeit

Für alle Sportarten, die im Verein betrieben werden, sollen Jugendgruppen gebildet werden. Diese Gruppen bilden Jugendabteilungen, die dem Vereinsjugendwart unterstehen. Jede Jugendgruppe soll von einem Obmann, der von den Sparten gewählt wird, geleitet werden.

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§ 23 Satzungsänderungen

Satzungsänderungen erfolgen nach Maßgabe des § 33 BGB.

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§ 24 Auflösung des Vereins oder Änderung des Vereinszwecks

Über die Auflösung des Vereins oder die Änderung des Vereinszwecks kann nur beschlossen werden, wenn der Vorstand und 1/3 der Mitglieder dies beantragen und die Mitgliederversammlung mit 3/4 Mehrheit der Stimmen der erschienenen Mitglieder entsprechend beschließt und zwar nach ordnungsgemäßer Einberufung der Mitgliederversammlung unter Angabe der Anträge und ihrer Begründung.

Im Falle der Auflösung oder der Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall des bisherigen Zweckes, fällt das Vereinsvermögen der Stadt Grebenstein zu, die es unmittelbar und ausschließlich zur Körperertüchtigung der Jugend zu verwenden hat.

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Beschlossen am 06.09.1978

Änderung am 09.03.1999

 

 
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